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An einem Herbstmorgen verlässt SouthJet 227 Orlando, Florida, und hebt zu einem Routineflug ab. Captain Whip Whitaker (Denzel Washington) steuert die Maschine des Fabrikats Jackson-Ridgefield 88 gemeinsam mit seinem jungen Kollegen, dem Ersten Offizier Ken Evans (Brian Geraghty), der in jeder Hinsicht das Gegenteil von Whitaker ist. Während eines schweren Sturms gerät das Flugzeug in unvorhergesehene Turbulenzen. Kein Problem für Whip, der den Passagierjet zur großen Erleichterung der sechsköpfigen Crew und der 96 Passagiere in einen ruhigeren Luftraum bringt – wenn auch mit etwas unkonventionellen Methoden.

Doch von da an laufen die Dinge wirklich schief. Die Piloten haben mit einer Serie von technischen Problemen zu kämpfen, die das Flugzeug wie eine Achterbahn auf, ab und zur Seite wirbeln. Schließlich kippt die Maschine in den Sturzflug, der Kapitän scheint die Kontrolle verloren zu haben. Whips letzte Chance: eine Rolle über die Flügel – so ließe sich das 50-Tonnen-Ungetüm kopfüber ohne Antrieb segeln, bis sich ein Chance zur Landung ergibt. Ihm bleiben nur noch Minuten, jeder Flughafen ist außer Reichweite, da findet Whip einen Streifen Land neben einer Kirche. Er dreht die Maschine und setzt auf. Der Aufprall ist gewaltig, aber dank Whips Ruhe und Reaktionsfähigkeit verlieren nur sechs Menschen an Bord ihr Leben.

Für dieses Manöver wird Whip in den Medien als Held gefeiert. Aber einige Fragen bleiben offen. Die Ursache des Crashs ist weder seinen Vorgesetzten noch der Luftfahrtbehörde vollkommen klar. Doch Whip besteht darauf, dass das Flugzeug ohne ihn als Piloten im Sturzflug aufgeschlagen wäre und alle Passagiere in den Tod gerissen hätte. Ungeachtet dessen wird eine Untersuchung eingeleitet.

Die Befragung bringt Whip auf den Boden der Tatsachen zurück und er muss sich seine eigenen Dämonen stellen. Er ist weiterhin überzeugt, dass die Menschen an Bord ihm ihr Leben verdanken – und dass seine persönlichen Probleme weder besonders gravierend sind noch irgendetwas mit dem Absturz zu tun hatten. Er erhält Unterstützung von vielen Seiten: Sein Freund, der Gewerkschafter Charlie Anderson (Bruce Greenwood) nimmt sich seines Falles ebenso an wie der besonnene, ernsthafte Anwalt Hugh Lang (Don Cheadle). Auch Whips skurriler Kumpel Harling Mays (John Goodman) hält zu ihm – auf seine Art. Und Whip begegnet Nicole (Kelly Reilly), einer anscheinend verwandten Seele. Die Fotografin, glücklos im Beruf und auf Entzug, könnte Whip genau das geben, was er am nötigsten braucht. Wenn er nur wüsste, was das ist...

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DVD


FSK:
12

Laufzeit:
ca. 133 Min.

Bild:
2,40:1 (anamorph)

Sprachen/Ton:
Deutsch, Englisch (5.1 Dolby Digital), Deutsch (Dolby Surround)

Untertitel:
Deutsch

Extras:
Making of, Q&A, Featurettes „Anatomy of a Plane Crash“ und “Origins of FLIGHT”, Trailer, Wendecover

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BLU-RAY


FSK:
12

Laufzeit:
ca. 139 Min.

Bild:
2,40:1

Auflösung:
1080/24p FULL HD

Sprachen/Ton:
Deutsch, Englisch (5.1 DTS-HD Master Audio)

Untertitel:
Deutsch

Extras:
Making of, Q&A, Featurettes „Anatomy of a Plane Crash“ und “Origins of FLIGHT”, Trailer, Wendecover

Denzel Washington

Whip Whitaker

Der zweimalige Oscar-Preisträger kennt als Schauspieler und Regisseur keinen Stillstand. Washington fühlt sich nicht wohl dabei, sich selbst oder seine Erfolge zu wiederholen und ist damit fortwährend auf der Suche nach neuen Herausforderungen. Das beweisen seine zahlreichen und vielseitigen Darstellungen vor der Kamera und auf der Bühne. Das Spektrum reicht von Trip, dem verbitterten und entflohenen Sklaven in Edward Zwicks Drama Glory (1989), zum südafrikanischen Freiheitskämpfer Steven Biko in Richard Attenboroughs Drama Schrei nach Freiheit (Cry Freedom, 1987), von William Shakespeares tragischer Titelfigur in „Richard III“ bis hin zum skrupellosen LAPD-Detective Alonzo in Antoine Fuquas Thriller Training Day (2001).

Washington, der hierzulande jüngst in Daniel Espinosas Safe House (2012) an der Seite von Ryan Reynolds und zuvor unter Ridley Scotts Regie in Unstoppable – Außer Kontrolle (Unstoppable, 2010) zu sehen war, hat sein Publikum mit einer Vielzahl verschiedenster Charaktere bestens unterhalten und verblüfft.

Im Frühling 2010 kehrte Washington an den Broadway zurück, spielte mit Viola Davis in einer 14-wöchigen Wiederaufführung von August Wilsons Drama „Fences“. Seine überzeugende Darstellung des Troy – ein Ex-Baseball-Star, der sich inzwischen als Müllmann durchschlägt und versucht, Vergangenheit und Gegenwart in Einklang zu bringen – brachte ihm seine erste Tony-Nominierung ein.

Davor hatte Washington die Hauptrolle in Albert und Allen Hughes’ Book of Eli (2010) übernommen, in dem postapokalyptischen Endzeitwestern verkörperte er einen mythischen Einzelgänger, der auf seinem Weg durch ein zerstörtes Amerika ein heiliges Buch beschützt, das der Schlüssel zur spirituellen Rettung der Menschheit ist. Im Jahr zuvor war Washington mit John Travolta in Tony Scotts Die Entführung der U-Bahn Pelham 123 (The Taking of Pelham 123, 2009) zu sehen gewesen, einem Remake des gleichnamigen Thrillers von 1974.

Ende Dezember 2007 kam Denzel Washingtons zweite Regiearbeit in die US-Kinos. Washington übernahm in The Great Debaters – Die Macht der Worte (The Great Debaters, 2007) an der Seite von Oscar-Preisträger Forest Whitaker auch eine der Hauptrollen. Nach einer wahren Geschichte spielte er Melvin B. Tolson, einen Professor am texanischen Wiley College, der 1935 Studenten aus dem Debattierteam dazu inspirierte, das Team aus Harvard im Kampf um die amerikanische College-Meisterschaft herauszufordern.

Im selben Jahr verkörperte Washington an der Seite von Russell Crowe auch die Titelrolle in Ridley Scotts Drama American Gangster (2007). Der Film, der nach wahren Ereignissen vom unaufhaltsamen Aufstieg eines Kulthelden auf den Straßen von Harlem in den 1970er Jahren erzählt, als es dort zu einem der größten amerikanischen Drogenkriege kam, spielte am ersten Wochenende in den amerikanischen Kinos 43,6 Millionen Dollar ein und verschaffte Washington das beste Wochenendstartergebnis seiner Karriere.

2006 profilierte sich Washington mit zwei großen Filmen. An der Seite von Clive Owen und Jodie Foster spielte er in Spike Lees Kriminaldrama Inside Man (2006) einen Cop, der einen perfekten Bankraub zu verhindern versucht. Auch dieser Film war am Startwochenende sehr erfolgreich, spielte 29 Millionen Dollar ein – das zweitbeste Ergebnis in der Karriere des Schauspielers.

Ende des Jahres begeisterte Washington die Zuschauer dann erneut, spielte in Déjà Vu – Wettlauf gegen die Zeit (Déjà Vu, 2006), einem romantischen, erneut von Tony Scott inszenierten und in Rückblenden angelegten Thriller, einen Agenten des ATF (Bureau of Alcohol, Tobacco, Firearms and Explosion), der in die Vergangenheit reist, um die Ermordung einer Frau zu verhindern und sich dabei in sie verliebt.

2005 kehrte Denzel Washington zu seinen Theaterwurzeln zurück, stellte am Broadway in einer Wiederaufführung von William Shakespeares „Julius Caesar“ Marcus Brutus dar und wurde sowohl von der Kritik als auch vom Publikum dafür hoch gelobt.

2004 kooperierte er wieder einmal mit Tony Scott in dessen Thriller Mann unter Feuer (Man on Fire). Washington überzeugte als Ex-Marine, der als Bodyguard engagiert wird, um ein junges, von Dakota Fanning gespieltes Mädchen vor möglichen Entführern zu beschützen. Im selben Jahr war Washington an der Seite von Meryl Streep und Liev Schreiber in Jonathan Demmes Thriller Der Manchurian Kandidat (The Manchurian Candidate) zu sehen, einem Remake von John Frankenheimers gleichnamigen Klassiker. Eine weitere Cop-Rolle übernahm Washington neben Eva Mendes und Sanaa Lathan in Carl Franklins Neo-Noir-Thriller Out Of Time – Sein Gegner war die Zeit (Out of Time, 2003). Hier musste er als Polizeichef einer Kleinstadt in Florida einen Doppelmord klären, bevor er selbst unter Verdacht geriet.

Im Dezember 2002 kam Denzel Washingtons erste eigene Inszenierung in die US-Kinos. Das auf einer wahren Geschichte basierende und vom autobiografischen Bestseller „Finding Fish“ inspirierte Drama Antwone Fisher (2002) begleitet einen jungen, von Newcomer Derek Luke verkörperten Seemann auf dem Weg, seine Vergangenheit aufzuarbeiten. Der Film erhielt höchstes Kritikerlob und darüber hinaus von der Producers Guild of America den Stanley Kramer Award sowie einen Image Award der National Association for the Advancement of Colored People (NAACP) in der Kategorie „Outstanding Motion Picture“. Ebenfalls von dieser Organisation ausgezeichnet wurde Washington – in der Kategorie „Outstanding Supporting Actor“. Im selben Jahr war Washington auch in Nick Cassavetes’ Drama John Q (2002) zu sehen – in der Titelrolle eines vom Glück verlassenen Vaters, dessen Sohn dringend eine Herztransplantation benötigt. Mit einem Einspiel von 24,1 Millionen Dollar stellte der Film einen Rekord für das President’s-Day-Startwochenende auf, außerdem erhielt Washington in der Kategorie „Outstanding Actor in a Motion Picture“ einen weiteren Image Award der NAACP.

Zu seinen vielleicht am besten besprochenen Auftritten vor der Kamera zählt sein Part in Antoine Fuquas Thriller Training Day (2001), für den er mit dem Oscar als „Bester Darsteller“ ausgezeichnet wurde. Washington verkörperte einen abgebrühten Polizeiveteranen und machte einen Drogencop, der noch am Anfang seiner Karriere stand und von Ethan Hawke dargestellt wurde, an dessen erstem Tag in der neuen Einheit mit dem Takt in der Soul-City Los Angeles vertraut. Der Thriller war einer von nur zwei Filmen, denen es 2001 gelang, zweimal hintereinander Spitzenreiter am Box Office zu werden.

Im September 2000 lief in den US-Kinos ein weiterer Kassenhit an. In dem von Jerry Bruckheimer produzierten Sportdrama Gegen jede Regel (Remember the Titans), das allein in den USA 115 Millionen Dollar einspielen sollte, stellte Washington nach einer wahren Geschichte einen Footballcoach dar, der 1971 maßgeblichen Anteil am Aufbau eines Football-Teams an einer High School in Alexandria, Virginia, hatte, das weiße und schwarze Spieler gemeinsam einsetzte und damit einen wichtigen Beitrag zur Integrationspolitik leistete.

Ende 1999 war Washington in der Hauptrolle des biografischen Dramas Hurricane (The Hurricane) zu sehen, eine erneute Zusammenarbeit mit Regisseur Norman Jewison. Er verkörperte den Boxer Rubin „Hurricane“ Carter, einen Mittelgewichtschampion der 1960er Jahre, der zweimal unschuldig hinter Gittern saß, weil er angeblich am 17. Juni 1966 drei Weiße in einer Bar in New Jersey ermordet hatte. Für seine berührende und intensive Leistung erhielt er als „Bester Darsteller“ einen Golden Globe und eine weitere Oscar-Nominierung – seine vierte.

Zwei Monate zuvor, im November, hatte Philipp Noyces Thriller Der Knochenjäger (The Bone Collector, 1999) Premiere gefeiert. In der Adaption eines Bestsellers von Jeffrey Deaver beriet Washington als gelähmter Detective und forensischer Experte eine junge, von Angelina Jolie gespielte, Polizistin bei ihrer Jagd nach einem Serienmörder. Im Jahr davor war er in Gregory Hoblits Thriller Dämon (Fallen, 1998) erneut als Cop, in Spike Lees Drama Spiel des Lebens (He Got Game, 1998) als Vater eines Basketballtalents sowie an der Seite von Annette Bening und Bruce Willis als FBI-Agent in Edward Zwicks Drama Ausnahmezustand (The Siege, 1998) zu sehen gewesen.

Unter letztgenanntem Regisseur drehte Washington auch das Militärdrama Mut zur Wahrheit (Courage under Fire, 1996). In seiner Rolle als Oberstleutnant Nathaniel Serling, einem traumatisierten Golfkrieg-Panzerkommandeur, bekam er den Auftrag, abzuklären, ob eine Hubschrauberpilotin als erste Frau posthum mit einer Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet werden sollte. Ende des gleichen Jahres war Washington mit Whitney Houston in Penny Marshalls romantischer Weihnachtskomödie Rendezvous mit einem Engel (The Preacher’s Wife, 1996) zu sehen. Als Engel leistete er einem von Courtney B. Vance gespielten Prediger himmlische Hilfe.

1995 war Washington mit drei völlig unterschiedlichen Filmen in den Kinos präsent. Als Korvettenkapitän Ron Hunter bot er in Tony Scotts U-Boot-Thriller Crimson Tide – In tiefster Gefahr (Crimson Tide) Gene Hackman die Stirn, und jagte als aus der Haft entlassener Ex-Cop Parker Barnes in Brett Leonards Sci-Fi-Thriller Virtuosity einen aus der virtuellen Realität entflohenen Killer. Als abgebrannter Detektiv und Weltkriegsveteran Easy Rawlins war er im 1940er Jahre-Thriller Teufel in Blau (Devil in a Blue Dress) zu sehen. Carl Franklin inszenierte diesen Noir-Thriller, der von den Produktionsgesellschaften Washingtons und Jonathan Demmes, Mundy Lane Entertainment bzw. Clinica Estetico, produziert wurde.

Viele Auszeichnungen, darunter eine Oscar-Nominierung als „Bester Darsteller“, erhielt Washington für seine Rolle in Spike Lees biografischem Drama Malcolm X (1992). Washington verkörperte die legendäre Titelfigur, den vielschichtigen, kontroversen, schwarzen Politaktivisten, der in den 1960er Jahren an Einfluss gewann und dann ermordet wurde. Sechs Monate lang drehte Lee in den USA und Afrika dieses Epos, das von Zuschauern und Kritikern zu den besten Filmen des Jahres gezählt wurde.

Washingtons Arbeit geht aber über die als Darsteller und Regisseur hinaus. So produzierte er 2000 im Auftrag von HBO die TV-Dokumentation „Half Past Autumn: The Life and Works of Gordon Parks“, die für zwei Emmys nominiert wurde. Als ausführender Produzent betreute er 1995 Michael Tollins TV-Dokumentation „Hank Aaron: Chasing the Dream“, die für einen Emmy vorgeschlagen wurde. Darüber hinaus war er ein ausdrucksstarker Erzähler für „The Legend of John Henry“, das 1996 in der Kategorie „Best Spoken World Album for Children“ für einen Grammy nominiert wurde. Schließlich war seine Stimme auch in dem fürs Fernsehen realisierten Kinderzeichentrickfilm „Happily Ever After: Rumpelstiltskin“ zu hören – für diese Leistung als Sprecher wurde er 1996 mit dem Image Award der NAACP ausgezeichnet.

Denzel Washington wurde in der Kleinstadt Mount Vernon, im Bundesstaat New York geboren und hatte ein Medizinstudium ins Auge gefasst, als er die Fordham University besuchte. Während er als Betreuer in einem Sommerferienlager mitarbeitete, trat er in einer der dort veranstalteten Bühnenshows auf und begann sich für die Schauspielerei zu begeistern. Nach seiner Rückkehr nach Fordham setzte er, angeleitet von einem der besten Professoren der Universität, Robinson Stone, sein Studium fort und wurde nach seinem Abschluss am renommierten American Conservatory Theatre in San Francisco aufgenommen. Ein Jahr erlernte er dort intensiv die Schauspielerei in den Produktionen der Company und ging dann nach einem kurzen Aufenthalt in Los Angeles zurück nach New York.

Seine Bühnenkarriere als professioneller Schauspieler begann dort mit Auftritten bei Joseph Papps Theaterfestival Shakespeare in the Park. Es folgten zahlreiche Engagements in Off-Broadway-Produktionen, darunter „Ceremonies in Dark Old Men“, „When The Chickens Came Home to Roost“ (hier verkörperte er erstmals Malcolm X), „One Tiger to a Hill“, „Man and Superman“, Shakespeares „Othello“ und Charles Fullers Drama „A Soldier’s Play“, das ihm einen Obie Award einbrachte. Weitere Bühnenauftritte absolvierte er am Broadway in der Komödie „Checkmates“ und in Shakespeares Tragödie „Richard III“, die 1990 im Rahmen der Reihe Free Shakespeare in the Park zur Aufführung kam, die von Joseph Papps Public Theatre in New York veranstaltet wurde.

1979 wurde Hollywood erstmals durch den TV-Film „Flesh and Blood“ auf Denzel Washington aufmerksam. Weit größere Wirkung aber erzielte Washingtons Leistung im Bühnenerfolg „A Soldier’s Play“, denn sie überzeugte die Produzenten der Krankenhausserie „St. Elsewhere“, dem Newcomer in dem TV-Dauerbrenner die Rolle des Dr. Phillip Chandler zu übertragen. Darüber hinaus verkörperte Washington in seinen TV-Anfängen einen Schulleiter in „The George McKenna Story“, einen Jungstaatsanwalt in „License to Kill“ sowie einen Athleten in „Wilma“.

Mit seinem zweiten Kinofilm gelang ihm ein erster Durchbruch. Wie schon auf der Bühne spielte er auch in Norman Jewisons Filmadaption von „A Soldier’s Play“, die unter dem Titel Sergeant Waters – Eine Soldatengeschichte (A Soldier’s Story, 1984) in die Kinos kam, die Rolle des Private Peterson und wurde dafür hoch gelobt. In den nächsten Jahren folgten Sidney Lumets Politdrama Power (1986), Richard Attenboroughs Apartheid-Drama Schrei nach Freiheit, das Washington die erste Oscar-Nominierung als „Bester Nebendarsteller“ einbrachte, Martin Stellmans Drama Für Königin und Vaterland (For Queen and Country, 1988), Carl Schenkels Krimi Big Bad Man (The Mighty Quinn, 1989), James D. Parriotts Der Chaoten-Cop (Heart Condition, 1990), Glory (1989), wofür er 1989 den Academy Award als „Bester Nebendarsteller“ gewann, und Spike Lees Hit Mo’ Better Blues (1990). Außerdem war er in dem Actionabenteuer Ricochet – Der Aufprall (Ricochet, 1991) und in Mira Nairs bittersüßer Komödie Mississippi Masala (1991) zu sehen.

Des weiteren war er in Kenneth Branaghs Shakespeare-Verfilmung Viel Lärm um nichts (Much Ado About Nothing, 1993) zu sehen, Jonathan Demmes kontrovers diskutiertem Drama Philadelphia (1993) mit Tom Hanks und Die Akte (The Pelican Brief, 1993) mit Julia Roberts, der auf dem Bestseller von John Grisham basiert.

Don Cheadle

Hugh Lang

Seit ihn die Los Angeles Film Critics 1995 für seinen Durchbruchpart in Teufel in Blau (Devil in a Blue Dress) an der Seite von Denzel Washington zum „Besten Nebendarsteller“ kürten, lieferte Don Cheadle regelmäßig starke Bühnen- und Filmleistungen ab.

Cheadle war im Januar dieses Jahre im Showtime-Fernsehfilm „House of Lies“ zu sehen, seinen letzten Spielfilmauftritt absolvierte er an der Seite von Brendan Gleeson in The Guard – Ein Ire sieht schwarz (The Guard, 2011), der auf dem Sundance Film Festival uraufgeführt wurde und in der Folge auch auf der Berlinale bestens ankam. Zudem konnte man ihn auf der großen Leinwand jüngst neben Robert Downey Jr. in Iron Man 2 (2010) als James „Rhodey“ Rhodes und in Antoine Fuquas Ensemble-Thriller Gesetz der Straße – Brooklyn’s Finest (Brooklyn’s Finest, 2009) mit Richard Gere und Ethan Hawke als Co-Stars bewundern. Demnächst übernimmt er Hauptrollen in einem Biopic über Jazzlegende Miles Davis sowie in Iron Man 3.

Neben seiner schauspielerischen Tätigkeit ist Cheadle auch karitativ tätig, so arbeitet er unter anderem als UN-Botschafter beim United Nations Environment Programme. Gemeinsam mit John Prendergast hat er die Bücher „The Enough Moment“ und „Not on Our Watch“ verfasst. Außerdem ist Cheadle als Produzent von „Darfur Now“ in Erscheinung getreten. Die Dokumentation untersucht den Genozid in der Titel gebenden Region des Sudan.

2008 waren Cheadle – der hier auch als Produzent firmierte – und Guy Pearce die Stars des Thrillers Traitor: Zwischen den Fronten (Traitor, 2008). Weitere bemerkenswerte Kinoauftritte absolvierte er in Talk to Me (2007), inszeniert von Kasi Lemmons, mit Chiwetel Ejiofor als Partner, in L.A Crash (2004), Oscar-Gewinner in der Kategorie „Bester Film“, den Cheadle auch produzierte, sowie Hotel Ruanda (2004). Für seinen letztgenannten Part als mutiger Hotelmanager Paul Rusesabagina wurde er für einen Academy Award, einen Golden Globe, einen Broadcast Film Critics Award sowie einen Screen Actors Guild Award in der Kategorie „Bester Hauptdarsteller“ nominiert. Jüngst wurde Don Cheadle sowohl am CineVegas Film Festival als auch auf dem Los Angeles Film Festival geehrt und obendrein mit dem ShoWest’s Male Star of the Year Award ausgezeichnet.

Zu seinen Erfolgsfilmen, darunter als Unterweltboss in After the Sunset (2004) neben Pierce Brosnan und Salma Hayek, zählen Ocean’s Eleven (2001), Ocean’s Twelve (2004) und Ocean’s Thirteen (2007) von Steven Soderbergh, wo er als Gauner Basher Tarr neben George Clooney und Brad Pitt agierte, sowie Attentat auf Richard Nixon (Assassination of Richard Nixon, 2004), in dem er als bester Freund von Sean Penn in Aktion tritt. Zuvor sah man Cheadle unter anderem im Oscar-Gewinner Traffic – Macht des Kartells (Traffic, 2000) von Steven Soderbergh, mit dem er bereits an Out of Sight (1998) in der Rolle des Maurice „Snoopy“ Miller zusammengearbeitet hatte. Als Buck begeisterte Cheadle in PT Andersons Pornoindustrie-Satire Boogie Nights (1997). Darüber hinaus spielte er neben Tommy Lee Jones in Volcano (1998), mit Warren Beatty in Bulworth (1998), neben John Travolta und Halle Berry in Passwort: Swordfish (Swordfish, 2001) sowie an der Seite von Gary Sinise und Tim Robbins in Mission to Mars (2000). Unvergesslich ist auch sein Cameo-Auftritt als Schutzengel an der Seite von Nicolas Cage für Brett Ratners Family Man (2000). Für seine Arbeit an John Singletons Rosewood (Rosewood Burning, 1996) erhielt Cheadle eine NAACP Image Award Nominierung. Auch zahlreiche Independentproduktionen finden sich in Cheadles Filmografie, darunter der digital gedrehte Manic – Weggesperrt (Manic, 2001) für Regisseur Jordan Melamed sowie The United States of Leland (2002) mit Ryan Gosling und Kevin Spacey. Seine bemerkenswerte Leistung in Alison Anders’ Things Behind the Sun (2000) bescherte Don Cheadle Emmy- und Independent Spirit Award-Nominierungen.

Auch zahlreiche Fernsehprojekte zählen zu den beeindruckenden Arbeiten des vielseitigen Künstlers, darunter die gefeierte Künstlerbiografie „The Rat Pack“, für die er als Sammy Davis Jr. eine Emmy-Nominierung und einen Golden Globe erhielt. Im selben Jahre ehrte man ihn mit einer weiteren Emmy-Nominierung für die HBO-Adaption des Erfolgsromans „A Lesson Before Dying“ von Ernest J. Gaines, in der er neben Mekhi Phifer und Cicely Tyson überzeugte. Darüber hinaus spielte Cheadle die Hauptrolle in Eriq La Salles Regiearbeit „Rebound: The Legend of Earl ‚The Goat’ Manigault“.

Das Publikum liebte ihn auch für seinen zweijährigen Einsatz als Bezirksstaatsanwalt John Littleton in der Serie „Picket Fences“, ebenso wie für seine Serienrolle in „ER“, für den es eine weitere Emmy-Nominierung gab, und die Auftritte in „The Golden Palace“ bzw. „The Fresh Prince of Bel Air“. Außerdem gehörte Cheadle zum Top-Ensemble der CBS-Live-Übertragung von „Fail Safe“, zu dem auch George Clooney, George Cromwell, Brian Dennehy, Richard Dreyfuss und Harvey Keitel zählten.

Auf der Bühne übernahm er unter anderem die Rolle des Booth in Suzan Lori Parks Pulitzerpreis-gekröntem Stück „Top Dop Underdog“ am New York’s Public Theatre unter der Regie von George C. Wolfe. Des Weiteren sah man ihn in „Leon, Lena, Lenz“ am Guthrie Theatre in Minneapolis, in „The Grapes of Wrath“ und „Liquid Skin“ am Mixed Blood Theatre in Minneapolis, in „Cymbeline“ am New York Shakespeare Festival, in „’Tis a Pity She’s a Whore“ am Goodman Theatre von Chicago sowie in Athol Fugards südafrikanischem Stück „Blood Knot” am Complex Theatre in Hollywood.

Der in Kansas City, Missouri, geborene Darsteller zog zunächst nach Lincoln, Nebraska, später nach Denver, Colorado, und ließ sich schließlich endgültig in Los Angeles nieder. Er besuchte das renommierte California Institute of the Arts („CAL ARTS“) in Valencia, Kalifornien, wo er seinen Bachelor-Abschluss in Kunstwissenschaften machte. Von seinen Freunden unterstützt, sprach Cheadle noch während seines Studiums für eine Reihe Film- und Fernsehrollen vor und bekam schließlich einen Part in der Kultserie „Fame“. Diese Rolle wiederum führte zu Engagements in John Irvins Hamburger Hill (1986) neben Dylan McDermott und Dennis Hoppers Colors – Farben der Gewalt (Colors, 1988).

Der begabte Musiker spielt Saxophon, komponiert und singt, hat sich aber auch einen Ruf als talentierter Autor von Bühnenstücken gemacht. Sein „Cincinnati Man“ kam am Attic Theatre zur Aufführung, sein Kritikerliebling „The Trip“ am Friends and Artists Theatre in Hollywood. Obendrein verfasste Don Cheadle „Three, True, One“, das in der Electric Lodge in Venice, Kalifornien, gegeben wurde.

Trotz der vielen Preise, die Cheadle als Schauspieler gewann, darf man seine Grammy-Nominierung 2004 in der Sparte „Best Spoken Word Album“ nicht vergessen – die erhielt er als Erzähler von Walter Mosleys Roman „Fear Itself“.

Kelly Reilly

Nicole Maggen

Kelly Reilly war im Kino zuletzt an der Seite von Robert Downey Jr. und Jude Law in Guy Ritchies Blockbustern Sherlock Holmes (2009) sowie der Fortsetzung Sherlock Holmes – Spiel um Schatten (Sherlock Holmes: A Game of Shadows, 2011) als Mary Morstan/ Mary Watson zu sehen. Für ihre Kinorollen ist Reilly mehrfach geehrt worden – zuletzt mit einer Nominierung für den British Independent Film Award als Hauptdarstellerin in Eden Lake (2008). Zuvor wurde sie für ihre Leistung in Stephen Frears’ Lady Henderson präsentiert (Mrs. Henderson Presents, 2005) mit dem Preis des London Film Critics Circle und mit dem Empire Award als Beste Nachwuchsdarstellerin ausgezeichnet. Hauptrollen hatte sie zuvor in dem international erfolgreichen französischen Komödie Barcelona für ein Jahr (L’Auberge espagnole, 2002) sowie – César-nominiert – im Sequel L’Auberge espagnole – Wiedersehen in St. Petersburg (Les poupées russes, 2005) übernommen.

Zu den Kinofilmen, in denen sie außerdem zu sehen war, zählen Richard Linklaters Independent-Produktion Ich & Orson Welles (Me and Orson Welles, 2008), der Thriller Triage (2009) mit Colin Farrell, der auf zahlreichen Filmfestivals gezeigt wurde, darunter Toronto und Rom, Stolz & Vorurteil (Pride & Prejudice, 2005), Meant to Be (2010), Ti presento un amico (2010), 1320 (2011), Edwin Boyd (2011), The Libertine – Sex, Drugs & Rococo (The Libertine, 2004) sowie Letzte Runde (Last Orders, 2001).

Im Theaterbereich wurde Reilly als jüngste Kandidatin aller Zeiten in der Kategorie Beste Darstellerin für den Olivier Award nominiert – und das gleich zweimal. Zunächst 2004 in „After Miss Julie“, einer Produktion des Londoner Donmar Warehouse Theatre, und dann 2008, diesmal als Desdemona in Shakespeares Klassiker „Othello“, der ebenfalls im Donmar Warehouse zur Aufführung kam.

Natürlich hat Reilly auch fürs Fernsehen gearbeitet. Sie spielte 2009 Detective Anna Travis in der TV-Miniserie „Above Suspicion“ und übernahm denselben Part in den ITV-Miniserien „Above Suspicion 2: The Red Dahlia“ und „Above Suspicion: Deadly Intent“.

John Goodman

Harling Mays

John Goodman erinnert sich an den Tag im Jahr 1975 als er mit nur 1.000 Dollar und einem Abschluss in fine arts der Southwest Missouri State University in der Tasche das heimatliche St. Louis verließ, um in New York sein Glück als Schauspieler zu versuchen. Das Geld dazu hatte ihm sein Bruder geliehen. Der Entschluss, diesen Schritt zu wagen, war für ihn einfach gewesen. Goodman dazu: „Ich wollte später in meinem Leben nicht einmal sagen müssen: ‚Wer weiß, ob ich es als Schauspieler geschafft hätte...’“ Also legte er sich ins Zeug, arbeitete in den verschiedensten Jobs und hielt sich stets beschäftigt. Und so ist es bis heute geblieben.

Zurzeit ist er in der vierten Staffel der DirecTV-Serie „Damages“ als CEO eines mysteriösen militärischen Bauunternehmens zu sehen, der unschuldig wegen eines Todesfalls vor Gericht steht. Darüber hinaus gehört er gerade zum Ensemble der NBC-Serie „Community“.

Aktuell wirkte Goodman in der mehrfach Oscar-prämierten französischen Stummfilm-Hommage The Artist (2011) und dem 9/11-Drama Extrem laut und unglaublich nah (Extremely Loud & Incredibly Close, 2011) mit, der Polit-Thriller Argo (2012), in dem er einen Make-up-Guru spielt, lief jüngst in den deutschen Kinos.

Kürzlich trat er neben Al Pacino und Susan Sarandon in der preisgekrönten Filmbiografie „You Don’t Know Jack“ über Jack Kevorkian auf und wurde als Nebendarsteller für einen Emmy und einen SAG Award nominiert. Zudem war er in der HBO-Serie „Treme“ zu sehen.

Goodman wurde im Laufe seiner langen Karriere schon vielfach ausgezeichnet, unter anderem erhielt er für seinen Part in der Serie „Roseanne“ eine Golden Globe- sowie sieben Emmy-Nominierungen. Ebenfalls Emmy-nominiert wurde er für seine Parts im TNT-Fernsehfilm „Kingfish: A Story of Huey P. Long“, der CBS-Produktion von Tennessee Williams’ „A Streetcar Named Desire“ und dem Coen-Brüder-Film Barton Fink (1991). 2007 gewann Goodman seinen zweiten Emmy als Herausragender Gaststar für „Studio 60 on the Sunset Strip“.

Zu seinen Kinofilmen zählen unter anderem Mord in Louisiana (In the Electric Mist, 2009), Shopaholic – Die Schnäppchenjägerin (Confessions of a Shopaholic, 2009), Speed Racer (2008), Bee Movie – Das Honigkomplott (Bee Movie, 2007), Die Päpstin (2009), Alabama Moon – Abenteuer Leben (Alabama Moon, 2009), Gigantisch (Gigantic, 2008), Marilyn Hotchkiss’ Ballroom Dancing & Charm School (Dancing to Heaven, 2005), Beyond the Sea – Musik war sein Leben (Beyond the Sea, 2004), Masked and Anonymous (2003), Storytelling (2001), O Brother, Where Art Thou? – Eine Mississippi-Odyssee (O Brother, Where Art Thou?, 2000), Coyote Ugly (2000), Good Vibrations – Sex vom anderen Stern (What Planet Are You From?, 2000), Eine Nacht bei McCool’s (One Night at McCool’s, 2001), Bringing Out the Dead – Nächte der Erinnerung (Bringing Out the Dead, 1999), Dämon (Fallen, 1998), Ein Fall für die Borger (The Borrowers, 1997), Blues Brothers 2000 (1998), Running Game auch Mit hohem Einsatz (The Runner, 1999), Flintstones – Die Familie Feuerstein (The Flintstones, 1994 ), Schatten der Schuld (Mother Night, 1996), Arachnophobia (1990), Always – Der Feuerengel von Montana (Always, 1989), Mr. Traffic (Pie in the Sky, 1996), Blondinen küßt man nicht (Born Yesterday, 1993), Matinee – Die Horrorpremiere (Matinee, 1993), The Babe – Ein amerikanischer Traum (The Babe, 1992), King Ralph (1991), Punchline – Der Knalleffekt (Punchline,1988), Ein Leben voller Leidenschaft (Everybody’s All-American, 1988), Sea of Love – Melodie des Todes (Sea of Love, 1989), Stella (1990), Kopfjagd auch Eddie Macons Flucht (Eddie Macon’s Run, 1983), C.H.U.D. – Panik in Manhattan (C.H.U.D., 1984), Die Rache der Eierköpfe (Revenge of the Nerds, 1984), Maria’s Lovers (1984), Der süße Traum vom Glück (Sweet Dreams, 1985), True Stories (1986), Der große Leichtsinn – The Big Easy (The Big Easy, 1986), Burglar – Die diebische Elster (Burglar, 1987), Scout Academy (The Wrong Guys, 1988), Arizona junior (Raising Arizona, 1987) sowie The Big Lebowski (1998).

Daneben hat Goodman als Sprecher an zahlreichen Animationsfilmen mitgearbeitet – zu seinen Synchronrollen gehören Die Monster AG (Monsters, Inc., 2001), Ein Königreich für ein Lama (The Emperor’s New Groove, 2000), Tales of the Rat Fink (2006) und Das Dschungelbuch 2 (The Jungle Book 2, 2003). Außerdem sprach er eine Hauptrolle in der animierten NBC-Serie „Father of the Pride“.

Auf dem Broadway war Goodman in „Waiting for Godot“ zu sehen und erhielt für seinen Part des Pozzo blendende Kritiken. Zudem trat er Off-Broadway, in Kinderstücken und bei Dinner-Theater-Abenden auf. Auf Regionalbühnen spielte er unter anderem in „Henry IV, Parts I and II“, „Antony and Cleopatra“, „A Christmas Carol“ und „As You Like It“. Mit „The Robber Bridegroom“ ging er auf Tournee und war zudem Star von zwei Broadway-Shows: 1979 konnte man ihn in „Loose Ends“, 1985 in „Big River“ sehen. 2001 übernahm er neben Meryl Streep und Kevin Kline eine Hauptrolle in Mike Nichols Shakespeare-in-the-Park-Inszenierung von „The Seagull“, im darauffolgenden Jahr stand er im Public Theater in „The Resistible Rise of Arturo Ui“ auf der Bühne.

Bruce Greenwood

Charlie Anderson

Bruce Greenwood hat soeben „The River“ abgedreht, eine ABC-Horror/Drama-Serie, in der er die TV-Berühmtheit Emmet Cole, einen Naturfilmer, spielt, der den Amazonas erforscht und dabei spurlos verschwindet. Oren Peri, Schöpfer der Paranormal Activity-Francise, und Steven Spielberg fungieren als ausführende Produzenten.

Zudem hat Greenwood gerade die Dreharbeiten zu Star Trek Into Darkness (2013) unter Regisseur J.J. Abrams abgeschlossen. Er wird hier wieder im Part des Captain Christopher Pike zu sehen sein, den er schon 2009 in Star Trek ebenfalls unter Abrams Regie mit Chris Pine, Zachary Quinto und Eric Ban als Co-Stars gegeben hatte. Demnächst wird man ihn im Kino in The Place Beyond the Pines (2012) bewundern können. Ryan Gosling brilliert hier als Motorradstuntfahrer, der zum Bankräuber wird, um seine junge Familie zu ernähren. Dies ruft einen von Bradley Cooper verkörperten Polizisten auf den Plan. Greenwood hat unter der Regie von Derek Cianfrance den Part des stellvertretenden Bezirksstaatanwalts Bill Killcullen übernommen.

Als nächstes wird er an der Seite von Danny Glover im geheimnisvollen Fantasy-Drama Donovan’s Echo zu sehen sein. Es geht im Film, der auf dem Edmonton International Film Festival im Herbst 2011 seine Premiere feierte, um einen Mann, der mit Déjà-vu-Erlebnissen konfrontiert wird und sich deswegen gezwungenen sieht, sein Leben zu überdenken und neu einzurichten.

Davor übernahm Greenwood – neben Michelle Williams – den Titelpart in Kelly Reichardts von der Kritik hoch gelobtem Western Meek’s Cutoff (2010). Nach dem Drehbuch von Jon Raymond erzählt die Indie-Queen von Stephen Meek und dessen Tetherow Planwagentreck, der im Jahr 1845 nach Westen aufbricht, um dort sein Glück zu machen – und dabei in der Wüste fast ums Leben kommt.

2010 folgte eine Komödie. Er stand gemeinsam mit Steve Carrell und Paul Rudd für Jay Roach in Dinner für Spinner (Dinner for Schmucks) vor der Kamera und neben Paul Giamatti spielte er in der Mordecai-Richler-Adaption Barney’s Version. Davor hatte er eine Hauptrolle in Bruce Beresfords Maos letzter Tänzer (Mao’s Last Dancer, 2009) übernommen. Der Film, der auf dem Toronto International Film Festival 2009 uraufgeführt wurde, basiert auf den Memoiren des chinesischen Ausnahmetänzers Li Cunxin. Des Weiteren war er im Action-Thriller Das Vermächtnis des geheimen Buches (National Treasure: Book of Secrets, 2007) als US-Präsident neben Nicolas Cage zu sehen und an der Seite von Cate Blanchett und Richard Gere in dem höchst unkonventionellen Bob-Dylan-Biopic I’m Not There (2007). Todd Haynes, Autor und Regisseur des letztgenannten Films, wurde bei den Independent Spirit Awards mit dem erstmals verliehenen Robert Altman Award ausgezeichnet.

Besonders hervorgetan hat sich Greenwood als Präsident John F. Kennedy in Thirteen Days (2000) neben Kevin Costner und Steven Culp. Für seinen Part in dem packenden Drama um die dramatischen Ereignisse während der Kubakrise wurde er mit einem Golden Satellite Award als „Bester Nebendarsteller“ geehrt.

2006 sah man ihn unter Tony Scotts Regie neben Denzel Washington und Val Kilmer in Déjà Vu – Wettlauf gegen die Zeit (Déjà Vu), 2005 neben Philip Seymour Hoffman als Truman Capotes Partner Jack Dunphy, in Capote. Hier wurde er mit einer Nominierung der Screen Actors Guide in der Kategorie „Outstanding Performance by a Cast in a Motion Picture“ bedacht.

2004 war er Partner von Will Smith im Sci-fi-Hit I, Robot, in dem er den schurkischen CEO von U.S. Robotics spielt, der des Mordes verdächtigt wird. Ganz anders gab er sich in Alle lieben Julia (Being Julia), wo er als gutaussehender Liebhaber einer alternden Schauspielerin (Annette Bening) überzeugte und mit einem Genie Award als „Bester Nebendarsteller“ belohnt wurde.

Hinterhältig war Greenwood 1999 als ruchloser Gatte von Ashley Judd in Doppelmord (Double Jeopardy), in dem er versucht, seine bessere Hälfte zu beseitigen – dafür gab’s eine Blockbuster Entertainment Nominierung als „Beliebtester Nebendarsteller“.

Besonders gerne kooperiert er mit dem renommierten kanadischen Regisseur Atom Egoyan. Insgesamt dreimal ist er für diesen schon vor der Kamera gestanden. Zunächst in Exotica (1994) als Finanzbeamter, der von einer Stripperin besessen ist, dann in Das süße Jenseits (The Sweet Hereafter, 1997), wo er als Vater bei einem Schulbusunfall zwei Kinder verliert, und schließlich beim Drama Ararat (2002). Exotica lief im Wettbewerb von Cannes und wurde auf dem Toronto International Film Festival als bester kanadischer Spielfilm des Jahres ausgezeichnet. Das süße Jenseits gewann in Cannes den Großen Preis der Jury und mehrere Genie Awards, darunter der als „Bester Film“. Greenwood selbst wurde hierfür mit einer Genie-Nominierung als „Bester Hauptdarsteller“ bedacht.

Darüber hinaus wirkte er etwa in Rexx, der Feuerwehrhund (Firehouse Dog, 2007), Hollywood Cops (Hollywood Homicide, 2003), Mit Herz und Hand (The World’s Fastest Indian, 2005), Antarctica – Gefangen im Eis (Eight Below, 2006), Rules – Sekunden der Entscheidung (Rules of Engagement, 2000), Im Rennstall ist das Zebra los! (Racing Stripes, 2005), Here on Earth – Grenzenlose Liebe (Here on Earth, 2000), Der Zorn des Jägers (The Lost Son, 1999), Zwei Gangster heizen ein (Thick as Thieves, 1999), Dich kriegen wir auch noch! (Disturbing Behavior, 1998), Passagier 57 (Passenger 57, 1992) sowie Wilde Orchidee (Wild Orchid, 1989) mit.

Greenwood ist auch erfolgreich beim Fernsehen tätig, wo er unterschiedlichste Rollen gespielt hat. So konnte man ihn etwa 2009 in „A Dog Named Christmas”, einem Hallmark Hall of Fame-Ferienfilm nach dem Roman von Greg Kincaid, oder 2007 als Star von David Milchs HBO-Serie „John from Cincinnati” sehen.

Im Frühstadion seiner Karriere war er als Dr. Seth Griffith regelmäßiger Gast der prämierten Serie „St. Elsewhere”. Zudem trat er in der gelobten „Larry Sanders Show” auf. Greenwood war Star im Remake von „Magnificent Ambersons” sowie zahlreicher anderer TV-Filme, darunter „The Riverman” (für A&E) und die CBS-Produktion „Saving Millie“.

Melissa Leo

Ellen Block

Melissa Leo wurde für ihre schauspielerische Tour de Force in The Fighter (2010) mit einem Academy Award, einem Golden Globe und einem SAG Award ausgezeichnet. Für ihre Hauptrolle in Frozen River – Auf dünnem Eis (Frozen River, 2008) erhielt sie eine Oscar und eine SAG-Nominierung und gewann unter anderem einen Independent Spirit Award als „Beste Hauptdarstellerin“ und einen Spotlight Award des National Board of Review.

Leo gehört zum Ensemble von 21 Gramm (2003), das von der Phoenix Film Critics Society prämiert wurde. Ihre Partner hier waren unter anderem Benicio del Toro und Sean Penn. Emmy-nominiert war sie – an der Seite von Kate Winslet und Guy Pearce – in der HBO-Miniserie „Mildred Pierce“, die Todd Haynes inszeniert hatte.

Aktuellere Arbeiten, in denen sie mitwirkte, sind Red State – Fürchte Dich vor Gott! (Red State, 2011), den Kevin Smith schrieb und inszenierte, Seven Days in Utopia (2011) neben Robert Duvall, Conviction (2010) an der Seite von Hilary Swank und Sam Rockwell sowie Willkommen bei den Rileys (Welcome to the Rileys, 2010) mit James Gandolfini und Kristen Stewart.

Unerwähnt dürfen auch nicht Three Burials – Die drei Begräbnisse des Melquiades Estrada (The Three Burials of Melquiades Estrada, 2005) bleiben, in dem sie neben Dwight Yoakam und Tommy Lee Jones spielte sowie Hide and Seek – Du kannst dich nicht verstecken (Hide and Seek, 2005), worin sie mit Robert DeNiro die Hauptrollen übernahm.

Zu Leos Fernsehauftritten gehört ein wiederkehrender Part in der HBO-Serie „Treme“, die David Simon ausführend produziert, und obendrein kennt man sie als Detective Kay Howard aus „Homicide: Life on the Streets“. Melissa Leo studierte Drama an der Mount View Theatre School in London, England, und später beim SUNY Purchase Acting Program.

Brian Geraghty

Ken Evans

Demnächst wird man Brian Geraghty in Ten Year, geschrieben und inszeniert von Jamie Linden, im Kino bewundern können. Die Geschichte einer Handvoll enger Freunde, die sich zehn Jahre nach ihrem Schulabschluss wieder treffen, feierte 2011 auf dem Toronto International Film Festival Premiere. Gerade abgedreht hat Geraghty Refuge (2012) von Jessica Goldberg (Regie/Drehbuch) sowie die von Chris Nelson inszenierte Komödie Gay Dude (2012).

Des Weiteren war Geraghty in Kathryn Bigelows Oscar-prämiertem Kriegsdrama Tödliches Kommando – The Hurt Locker (The Hurt Locker, 2008) an der Seite von Jeremy Renner und Anthony Mackie, Easier With Practice (2009), dem Regiedebüt von Kyle Patrick Alvarez, dem Kurzfilm „Bastard” von Kirsten Dunst sowie Emilio Estevez’ Bobby – Sie alle hatten einen Traum (Bobby, 2006) zu sehen. Für seinen Part in letztgenanntem Film lobte ihn die „New York Times“, sah hier eine „breakthrough performance” des Jahres 2006. Darüber hinaus wirkte er in Kinofilmen wie McGs – Sie waren Helden (We Are Marshall, 2006), Open House (2010), Andrew Davis’ Jede Sekunde zählt – The Guardian (2006), Sam Mendes’ Jarhead – Willkommen im Dreck (Jarhead, 2005), Terry Zwigoffs’ Art School Confidential (2006), An American Crime (2007), Unbekannter Anrufer (When a Stranger Calls, 2006), Love Lies Bleeding (2008), Conversations with Other Women (2005), The Elder Son (The Optimist, 2006), Sinners (Stateside, 2004) und Cruel World (2005) mit.

Beim Fernsehen war Geraghty auch schon mehrfach tätig, jüngst als Gaststar in „Law & Order: Special Victims Unit“, davor in populären Serien wie „The Sopranos“, „Law & Order“ oder „Ed”.

In New Jersey geboren, graduierte Geraghty an der The Neighborhood Playhouse School of Theatre in New York City. Auf der Bühne stand er unter anderem in „Berlin”, „Midnight Moonlight”, „Snipers“ sowie „Romeo and Juliet”. Er startete seine professionelle Karriere in New York ehe er nach Los Angeles umzog. Brian Geraghty spielte im Januar dieses Jahres neben Martin Sheen und Frances Conroy in Frank Gilroys Drama „The Subject Was Roses“. Er gab einen jungen Mann, der aus dem Zweiten Weltkrieg heimkehrt – für diese Rolle hatte Sheen 1964 einen Tony Award gewonnen.

Tamara Tunie

Margaret Thomason

Tamara Tunie ist in den USA eine bestens bekannte Schauspielerin. Als Gerichtsmedizinerin Dr. Melinda Warner klärt sie inzwischen in der zwölften Staffel der Erfolgsserie „Law & Order: Special Victims Unit" verzwickte Fälle (mit) auf.

Zu ihren anderen einprägsamen Rollen beim Fernsehen zählen die der Jessica Griffin im langlebigen CBS-Drama „As The World Turns", für die sie mit zwei NAACP Image Award- sowie zwei Soap Opera Digest-Nominierungen bedacht wurde, sowie die der Alberta Green in der ersten Staffel der Hitserie „24“ (in diesem Jahr arbeitete sie gleichzeitig an drei Serien). Gastauftritte absolvierte sie obendrein in „Law and Order“, „Sex and the City“ und „NYPD Blue“. Im November wird Tunie als Gaststar mehrerer Folgen von „Days of Our Lives“ zu sehen sein.

Letztes Jahr nahm Tunie hinter der Kamera Platz, produzierte und inszenierte ihren ersten Spielfilm mit dem Titel See You In September (2011), in dem Justin Kirk und Estella Warren die Hauptrollen übernahmen. Der in den Straßen von New York City gedrehte Film handelt von einer Frau, die eine Selbsthilfegruppe gründet als ihr Therapeut im August auf Urlaub geht – und in der Folge ihre große Liebe findet.

Auf der Bühne konnte man Tamara Tunie unter anderem in einer Produktion des Contemporary American Theatre Festival, in Tracy Thornes „We Are Here” sehen. Sie war außerdem Star von „All's Well That Ends Well“ des Shakespeare Theatre of New Jersey und übernahm drei Rollen in dem Musical „Frog Kiss", das sie als Teil des New York Musical Theater Festival auch produzierte. Neben Denzel Washington stand sie in der Broadwayinszenierung von Shakespeares „Julius Caesar“ auf der Bühne, begeisterte Kritiken erhielt sie als die Madame de Merteuil in „Les Liaisons Dangereuse“ beim Shakespeare Theater of New Jersey.

2006 bis 2007 stellte sie ihr Talent als Broadway-Produzentin unter Beweis, verantwortete das Tony Award-gekürte Musical „Spring Awakening“ und August Wilsons Tony Award-nominiertes Stück „Radio Golf“. Die Broadway-Bühne teile sie mit Lena Horne im Musical „Lena Horne: The Lady and Her Music“, die Hauptrolle übernahm sie in David Merricks Wiederaufführung von „Oh Kay!“. Das europäische Publikum konnte Tunie auf ihrer Tournee mit der Show „Bubblin’ Brown Sugar“ bewundern, die Helena gab sie beim New York Shakespeare Festival in der Central Park-Inszenierung von „Troilus and Cressida“.

Und natürlich war Tunie auch schon häufig im Kinogeschäft tätig, wo sie mit einigen der renommiertesten Vertreter der Zunft zusammengearbeitet hat, darunter Taylor Hackford, Brian De Palma, Mimi Leder, Harold Becker and Oliver Stone. Besonders gerne arbeitet sie mit Schauspiellegende Al Pacino zusammen, an dessen Seite sie die besessene Frau seines Anwaltspartners in Im Auftrag des Teufels (The Devil's Advocate, 1997) bzw. seine Pressesprecherin in City Hall (1996) verkörperte. Mit der renommierten Regisseurin Kasi Lemmons und Schauspielerkollegen Samuel L. Jackson kooperierte sie bei Eve's Bayou (1997) und Caveman’s Valentine – Tod eines Engels (The Caveman's Valentine, 2001).

Nadine Velazquez

Katerina Marquez

Demnächst wird Nadine Velazquez im Kino als Analisa in Ric Roman Waughs Thriller Snitch (2013) an der Seite von Dwayne Johnson, Susan Sarandon und Barry Pepper zu sehen sein.

Beim Fernsehen übernahm sie wiederkehrende Parts in der FX-Serie „The League” sowie dem CW-Drama „Hart of Dixie”. Vier Jahre lang war sie Teil des Ensembles der mehrfach preisgekrönten NBC-Comedyserie „My Name is Earl”, in der sie die Catalina spielte, eine nette, sexy Hotelangestellte, die auch als Stripperin arbeitet. Sie und ihre Co-Stars wurden mit einem SAG Award in der Kategorie „Outstanding Performance by an Ensemble in a Comedy Series“ geehrt.

Nadine Velazquez wurde in Chicago geboren und graduierte am Columbia College mit einem B.A. in Marketing. Ihre schauspielerische Karriere begann sie in Werbeclips und auf der Bühne, wo sie unter anderem als Ines Serrano in „No Exit” zu sehen war.

In Hollywood angekommen, stellte sie ihr Talent in Gastrollen von Serien wie „Entourage”, „Las Vegas“ oder im von Brett Ratner inszenierten „Prison Break”-Pilotfilm unter Beweis. Weitere Gastparts übernahm sie in „Charlie’s Angels”, „Scrubs”, „CSI: NY”, der CBS-Sitcom „Gary Unmarried“ (Regie: James Burroughs) und „CSI: Miami”.

Robert Zemeckis

Regie

Einen Oscar, einen Golden Globe und den Preis der Director’s Guild of America, der Gewerkschaft der US-Filmemacher, gewann Robert Zemeckis 1994 als „Bester Regisseur“ für den weltweit erfolgreichen Forrest Gump. Der Hit, inzwischen von der Library of Congress ins National Film Registry aufgenommen, wurde außerdem als „Bester Film“, sein Star Tom Hanks als „Bester Hauptdarsteller“ prämiert. Zemeckis arbeitete im Jahr 2000 erneut mit Hanks zusammen, sie drehten Cast Away – Verschollen (Cast Away). Die Produktion von Zemeckis, Hanks, Steve Starkey und Jack Rapke wurde in zwei Abschnitte aufgeteilt, dazwischen inszenierte der Regisseur Schatten der Wahrheit (What Lies Beneath).

1985 war Zemeckis’ Zurück in die Zukunft (Back to the Future) der erfolgreichste Film des Jahres – er hatte ihn (zusammen mit Bob Gale) geschrieben und inszeniert. Als Autor wurde er für den Oscar und den Golden Globe nominiert. Auf diesen Einstieg in eine der populärsten Filmtrilogien überhaupt folgten Zurück in die Zukunft II & III (Back to the Future, Part II & Part III, 1989/90).

Zemeckis inszenierte und produzierte – nach dem Romanbestseller von Carl Sagan – außerdem Contact (1997) mit Jodie Foster und den makabren Komödienhit Der Tod steht ihr gut (Death Becomes Her, 1992) mit Meryl Streep, Goldie Hawn und Bruce Willis. Zuvor schrieb und inszenierte er Falsches Spiel mit Roger Rabbit (Who Framed Roger Rabbit?, 1988), einen cleveren Mix aus Real- und Zeichentrickfilm, und führte beim romantischen Abenteuer Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten (Romancing the Stone, 1984) mit Michael Douglas und Kathleen Turner sowie den Komödien Mit einem Bein im Kittchen (Used Cars, 1980) und I Wanna Hold Your Hand (1978) Regie.

Neben seinen Aufgaben als Regisseur und Drehbuchautor betreute Zemeckis als Produzent Haunted Hill (House on Haunted Hill, 1999) und als ausführender Produzent Peter Jacksons The Frighteners (1996), Der Reporter (The Public Eye, 1992) und Walter Hills Die Rap-Gang (Trespass, 1992), zu dem er mit Bob Gale auch das Drehbuch lieferte. Mit seinem Kommilitonen Gale hatte er bereits das Drehbuch zu 1941 – Wo, bitte, geht’s nach Hollywood? (1941, 1979) geschrieben, bei dem er erstmals mit Steven Spielberg zusammenarbeitete.

Fernsehstoffe hat Zemeckis ebenfalls inszeniert, zum Beispiel die abendfüllende Showtime-Dokumentation „The Pursuit of Happiness“ (2006), in der er die Auswirkungen von Drogen und Alkohol auf die Gesellschaft des 20. Jahrhunderts untersucht. Hinzu kommen eine Folge von Steven Spielbergs Serie „Amazing Stories“ (1985-1987) und drei Episoden der HBO-Serie „Tales From the Crypt“ (1989-1996).

1998 gründeten Zemeckis, Steve Starkey und Jack Rapke gemeinsam die Film- und TV-Produktionsfirma ImageMovers. Schatten der Wahrheit war der erste Film, der unter diesem Label startete. Es folgten Cast Away – Verschollen der im Herbst 2000 bei Kritik und Publikum begeistert aufgenommen wurde, sowie Tricks (Matchstick Men, 2003).

Im März 2001 weihte die School of Cinema-Television unter dem Dach der University of Southern California das Robert Zemeckis Center for Digital Arts ein. Dieses Institut war das erste, das ausschließlich komplett digitalisierte Arbeitsplätze auf dem neuesten Stand der Technik zur Verfügung stellte, ist auf die aktuellsten Computer-Filmproduktions- und Post-Production-Verfahren ausgerichtet und beherbergt auch diverse Studios. Hinzu kommen ein Vorführraum mit 50 Plätzen und ein von den Studenten geleiteter Uni-Fernsehsender namens Trojan Vision.

2004 produzierte und inszenierte Zemeckis den Motion-Capture-Film Der Polarexpress (The Polar Express, 2004) mit Tom Hanks. Im Jahr darauf produzierte er die authentische Geschichte The Prize Winner of Defiance, Ohio (2005) mit Julianne Moore und Woody Harrelson. Außerdem betreute er als ausführender Produzent Monster House (2006) und die Komödie Noch einmal Ferien (Last Holiday, 2006) mit Queen Latifah.

Im Jahr 2007 produzierte und inszenierte Zemeckis seinen zweiten Motion-Capture-Film Die Legende von Beowulf (Beowulf, 2007), bei dem Rapke und Starkey auch wieder als Produzenten in Erscheinung traten. Der Film mit Anthony Hopkins, Angelina Jolie und Ray Winstone in den Hauptrollen fußt auf einer der ältesten überlieferten Geschichten der angelsächsischen Literatur und datiert aus dem zehnten Jahrhundert.

Im November 2009 kam Zemeckis bislang technisch fortschrittlichster Motion-Capture-Film in die Kinos: Eine Weihnachtsgeschichte (A Christmas Carol, 2009), eine Adaption des gefeierten und beliebten Klassikers von Charles Dickens, bei der Rapke und Starkey erneut als Produzenten firmierten.

Zurzeit arbeitet Robert Zemickis für Image Movers Digital und The Disney Studios an Yellow Submarine.

Walter F. Parkes / Laurie MacDonald

Produktion

Das Ehepaar Walter F. Parkes und Laurie MacDonald darf für sich in Anspruch nehmen, maßgeblich an der Entstehung von DreamWorks beteiligt gewesen zu sein – dem ersten neugegründeten Studio in 50 Jahren. Darüber hinaus zählen die beiden zu den produktivsten Produzenten unserer Tage.

Zu den Filmen, die Parkes & MacDonald produziert oder ausführend produziert haben, zählen Gladiator (2000), Amistad – Das Sklavenschiff (Amistad, 1997), Men in Black 1 & 2 (1997 bzw. 2002), Minority Report (2002), Die Maske des Zorro (The Mask of Zorro, 1998), Catch Me If You Can (2002), Lemony Snicket – Rätselhafte Ereignisse (Lemony Snicket’s A Series of Unfortunate Events, 2004), Terminal (The Terminal, 2004), Road to Perdition (2002), Dinner für Spinner (Dinner for Schmucks, 2010) und Ring (The Ring, 2002). 2007 riefen sie eine eigene Firma ins Leben und produzierten die Literaturverfilmung von Khaled Hosseinis Bestseller Drachenläufer (The Kite Runner, 2007) sowie die Adaption von Stephen Sondheims Musical-Thriller Sweeney Todd – Der teuflische Barbier aus der Fleet Street (Sweeney Todd: The Demon Barber of Fleet Street, 2007) mit Johnny Depp in der Titelrolle und Tim Burton als Regisseur. Ihre Filme haben weltweit zusammen mehr als sechs Milliarden Dollar eingespielt.

Als Studiochefs verantworteten Parkes und MacDonald die Entwicklung und Produktion von gänzlich unterschiedlichen Filmen, die sowohl an der Kasse reüssierten als auch von der Kritik bestens aufgenommen wurden. Ihnen gelang das Kunststück – und das hatte es in der Geschichte der Motion Picture Academy zuvor erst einmal gegeben – in drei aufeinander folgenden Jahren mit American Beauty (1999), Gladiator und A Beautiful Mind – Genie und Wahnsinn (2002) den Oscar in der Kategorie „Bester Film“ zu gewinnen. Die beiden letztgenannten Arbeiten entstanden in Zusammenarbeit mit Universal Pictures. Zu den weiteren Kritiker- und Box Office-Hits ihrer DreamWorks-Amtszeit zählen Cameron Crowes Almost Famous – Fast berühmt (Almost Famous, 2000), Robert Zemeckis’ Schatten der Wahrheit Adam McKays Der Anchorman – Die Legende von Ron Burgundy (Anchorman: The Legend of Ron Burgundy, 2004), Michael Manns Collateral (2004) und Steven Spielbergs Academy Award- und Golden Globe-Gewinner Der Soldat James Ryan (Saving Private Ryan, 1998), der in den USA der umsatzstärkste Film des Jahres war.

2009 schlossen sich Parkes und MacDonald mit der Abu Dhabi Media Company zusammen und gründeten Parkes+MacDonald Imagenation. Die Firma soll weitere Drehbuchprojekte des Duos, sei es nun für DreamWorks oder andere Studios, finanzieren und bei ausgewählten Filmen auch in Sachen Produktion Geldmittel beisteuern.

Parkes wurde dreimal für einen Oscar nominiert. Erstmals 1978 als Regisseur und Produzent der Dokumentation California Reich (1975), in der er neo-nazistische Umtriebe in Kalifornien aufdeckt. Die zweite Nominierung erhielt er (zusammen mit Lawrence Lasker, Yale ‘72) in der Sparte „Bestes Originaldrehbuch“ für War Games – Kriegsspiele (WarGames, 1983) und die dritte als Produzent von Zeit des Erwachens (Awakenings, 1990). Gemeinsam verfassten Parkes und Lasker das Drehbuch zu Sneakers – Die Lautlosen (Sneakers, 1992). Obendrein produzierten sie diesen Thriller mit Robert Redford und Sidney Poitier.

MacDonald begann ihre Karriere als Produzentin im Nachrichten- und Dokumentarfilmbereich bei KRON, einer NBC-Tochter in San Francisco. Später wechselte sie zu Columbia Pictures, wo sie Vizepräsidentin der Produktionsabteilung war. Weitere vier Jahre später gründete sie mit Walter Parkes eine Produktionsfirma. Bevor sie sich DreamWorks anschloss, überwachte MacDonald die Entwicklungs- und Produktionsabteilung bei Amblin Entertainment.

Dieses Jahr brachten Parkes und MacDonald Men In Black 3 (2012) mit Will Smith, Tommy Lee Jones und Josh Brolin in die Kinos. Der Film hat bis dato weltweit über 600 Million Dollar eingespielt.

Steve Starkey

Produktion

Als einer der Produzenten von Robert Zemeckis’ Forrest Gump (1994) mit Tom Hanks gewann Starkey den Oscar für den „Besten Film“. Der Film zählt zu den größten Kassenerfolgen aller Zeiten und gewann sechs Oscars (darunter für die Regie und den Hauptdarsteller) sowie den Golden Globe, die höchste Auszeichnung des National Board of Review, zwei People’s Choice Awards, den Golden Laurel Award der Producers Guild und eine Nominierung für den British Academy Award (BAFTA) in der Kategorie „Bester Film“.

Starkey produzierte Zemeckis’ Motion-Capture-Filme Eine Weihnachtsgeschichte (A Chirstmas Carol, 2009), Der Polarexpress (The Polar Express, 2004) und Die Legende von Beowulf (Beowulf, 2007) sowie Gil Kenans Monster House (Monster House, 2006).

1998 gründeten Starkey, Zemeckis und Jack Rapke gemeinsam die Film und TV-Produktionsfirma ImageMovers. Mit Zemeckis und Tom Hanks drehte Starkey das dramatische Epos Cast Away – Verschollen (Cast Away, 2000), und er produzierte den Psycho-Thriller Schatten der Wahrheit (What Lies Beneath, 2000) mit Harrison Ford und Michelle Pfeiffer, wieder inszeniert von Zemeckis. Er produzierte Jane Andersons The Prize Winner of Defiance, Ohio (2005) und Ridley Scotts Tricks (Matchstick Men, 2003) mit Nicolas Cage.

Seit 1986 arbeitet Starkey mit Zemeckis zusammen – damals als assoziierter Produzent bei dem innovativen Spielfilm Falsches Spiel mit Roger Rabbit (Who Framed Robert Rabbit, 1988). In derselben Funktion betreute er die Teile zwei und drei der Zurück in die Zukunft-Trilogie. Zemeckis’ schwarze Komödie Der Tod steht ihr gut (Death Becomes Her, 1992) hat er ebenfalls produziert. Es folgten Forrest Gump (1994) und Contact (1997). Als Co-Produzent verantwortete er Peter Bogdanovichs Farce Noises Off – Der nackte Wahnsinn (Noises Off, 1992) und produzierte die Showtime-Dokumentation The Pursuit of Happiness (2006) über Alkohol- und Drogensucht, die Robert Zemeckis als Regisseur und ausführender Produzent betreute.

Zu Beginn seiner Laufbahn in der Filmbranche arbeitete Starkey bei Lucasfilm – er assistierte dem Cutter bei Das Imperium schlägt zurück (The Empire Strikes Back, 1980) und Die Rückkehr der Jedi-Ritter (Return of the Jedi, 1983). Später schnitt er eigenverantwortlich Dokumentationen für Steven Spielbergs Firma Amblin Entertainment. Bei Spielbergs Fernsehserie „Amazing Stories“ (1985-1987) fungierte Starkey als assoziierter Produzent, bei der CBS-Serie „Johnny Bago“ (1993) übernahm er 1993 die Verantwortung als ausführender Produzent.

Jack Rapke

Produktion

Nach dem Studium an der Film School der New York University zog Rapke 1975 nach Los Angeles und kam zunächst in der Poststelle der Künstleragentur William Morris Agency unter. Vier Jahre später wechselte er zur CAA (Creative Artists Agency), wo er 17 Jahre lang erfolgreich wirkte.

Rapke betreute in seiner siebenjährigen Amtszeit als Co-Vorsitzender der Spielfilmabteilung von CAA nicht nur Autor, Regisseur und Produzent Robert Zemeckis, sondern auch so renommierte Filmemacher wie Jerry Bruckheimer, Ridley Scott, die Imagine-Entertainment-Partner Ron Howard und Brian Grazer, Marty Brest, Michael Mann, Joel Schumacher, Harold Ramis, Michael Bay, John Hughes, Ezra Sacks, Chris Columbus, Terry Gilliam, Bob Gale, Bo Goldman, Steve Kloves, Howard Franklin, Scott Frank und Robert Kamen.

Nach seinem Weggang von CAA gründete Rapke zusammen mit Steve Starkey und Robert Zemeckis 1998 die Firma ImageMovers, die sich auf die Produktion von Kinofilmen konzentriert. Die ersten Filme der Firma waren Cast Away – Verschollen (Cast Away, 2000) mit Tom Hanks und der Thriller Schatten der Wahrheit (What Lies Beneath, 2000) mit Harrison Ford und Michelle Pfeiffer, beide inszeniert von Zemeckis. Es folgten Ridley Scotts Tricks (Matchstick Men, 2003) mit Nicolas Cage, The Prize Winner of Defiance, Ohio (2005), mit Julianne Moore und Woody Harrelson, Noch einmal Ferien (Last Holiday, 2006) mit Queen Latifah und Shawn Levys Real Steel (2011).

Dann produzierte die Firma ¬– in wegweisendem Motion-Capture-Verfahren und in 3D – den innovativen Der Polarexpress (The Polar Express, 2004). Rapke und seine Partner setzen die revolutionäre Technik außerdem beim Oscar-nominierten Monster House (2006), Robert Zemeckis’ Die Legende von Beowulf (Beowulf, 2007) mit Anthony Hopkins, Angelina Jolie, Ray Winstone und Robin Wright Penn, sowie Eine Weihnachtsgeschichte (A Christmas Carol, 2009) ein. Letztgenannte Dickens-Adaption wurde auch von Zemeckis inszeniert, die Hauptrolle übernahm Jim Carrey.

Jack Rapke fungierte zudem als ausführender Produzent der Showtime-Serie „The Borgias – Sex. Macht. Mord. Amen“ („The Borgias“, 2011) mit Jeremy Irons, die im Frühjahr 2011 ausgestrahlt wurde.

John Gatins

Drehbuch

John Gatins wurde in New York als Sohn eines Polizisten geboren. Die Familie zog später in den Hudson Valley nahe Poughkeepsie, wo Gatins aufwuchs und das Vassar College besuchte. 1990 schloss er sein Studium als Drama Major ab.

Gatins übersiedelte dann nach Los Angeles, wo er das Drehbuch zu Summer Catch – Auf einen Schlag verliebt (Summer Catch, 2001) schrieb, das Michael Tollin in Szene setzte. Gatins’ zweites Skript Hard Ball (2001) wurde ebenfalls von Tollin umgesetzt, die Hauptrollen spielten Keanu Reeves und Diane Lane. Er war der kreative Kopf und ausführender Produzent des Warner Brothers-Pilotfilms The Learning Curve (2001) und Co-Autor der Basketball-Dramas Coach Carter (2005) mit Samuel L. Jackson. Sein Regiedebüt gab John Gatins nach eigenem Drehbuch mit Dreamer: Inspired by a True Story (2005). In den Hauptrollen waren Dakota Fanning und Kurt Russell zu sehen.

Zuletzt verfasste er das Drehbuch zu Shawn Levys Real Steel mit Hugh Jackman, Evangeline Lilly und Anthony Mackie, der im Sommer 2011 in den Kinos anlief. Als Schauspieler war Gatins in Kingpin – Zwei Trottel auf der Bowlingbahn (Kingpin, 1996) zu sehen.

Als ausführender Produzent betreute das Multitalent Brian Robbins’ Komödie Ready to Rumble (2000).

Don Burgess, ASC

Kamera

Don Burgess hat für Robert Zemeckis schon bei Der Polarexpress (The Polar Express, 2004), Cast Away – Verschollen (Cast Away, 2000), Schatten der Wahrheit (What Lies Beneath, 2000) und Contact (1997) das Licht gesetzt. Seine Kameraarbeit zu dessen Forrest Gump (Forrest Gump, 1994) brachte Burgess sowohl eine Oscar-Nominierung als auch Nominierungen der American Society of Cinematographers und der British Academy of Film and Television Arts (BAFTA) ein. Burgess und Zemeckis kooperierten auch an einer Folge der TV-Serie „Tales From the Crypt“ (1989-1996), für die Burgess den CableACE Award gewann.

Zuletzt war Burgess Chefkameramann bei James Bobins Familienkomödie Die Muppets (The Muppets, 2011) und Duncan Jones’ Science-Fiction-Hit Source Code (2011) mit Jake Gyllenhaal. Außerdem fotografierte er Scott Stewarts postapokalyptischen Thriller Priest (2011) sowie Albert und Allen Hughes’ postapokalyptisches Drama The Book of Eli (2010) mit Denzel Washington.

Zu Burgess umfangreichen Oeuvre als Kameramann gehören die Hit-Komödie Verwünscht (Enchanted, 2007), die Blockbuster Spiderman (2002) und Terminator 3 – Der Aufstand der Maschinen (Terminator 3: Rise of the Machines, 2003), der Abenteuerfilm Antarctica – Gefangen im Eis (Eight Below, 2006) sowie die Komödien Ein Schatz zum Verlieben (Fool’s Gold, 2008), Die Super-Ex (My Super Ex-Girlfriend, 2006), 30 über Nacht (13 Going on 30, 2004), Verrückte Weihnachten (Christmas with the Kranks, 2004) und Vergiss Paris (Forget Paris, 1995).

Nelson Coates

Szenenbild

Nelson Coates war jüngst fürs Produktionsdesign von My Mother’s Curse (2012) mit Seth Rogen und Barbra Streisand sowie Der Ruf der Wale (Big Miracle, 2012), dem ersten komplett in Alaska gedrehten Spielfilm, verantwortlich. Beim letztgenannten Film arbeitete er bereits zum zweiten Mal mit Anne Fletcher zusammen, für die er schon in der Hit-Komödie Selbst ist die Braut (The Proposal, 2009) das Szenenbild entworfen hatte. Der Film spielt in Sitka, Alaska, und New York City, wurde aber in Massachusetts gedreht.

Nelson war Szenenbildner bei Mit Dir an meiner Seite (The Last Song, 2010) in dem Miley Cyrus ihr Spielfilmdebüt gab, und auch bei deren Musikvideo „When I Look at You”. In Sofia, Bulgarien, baute er New York City nach für Mimi Leders Heist-Thriller The Code – Vertrau keinem Dieb (Thick as Thieves, 2009) mit Morgan Freeman und Antonio Banderas. In Chicago arbeitete er beim historischen Drama The Express (2008) – mit Dennis Quaid als Star – zum sechsten Mal bei einem Spielfilm mit Regisseur Gary Fleder zusammen. Zuvor hatten die beiden schon bei Das Urteil (Runaway Jury, 2003), Sag’ kein Wort (Don’t Say A Word, 2001), Denn zum Küssen sind sie da (Kiss the Girls, 1997), Impostor – Der Replikant (Impostor, 2001) und Fleders Debüt Das Leben nach dem Tod in Denver (Things To Do In Denver When You’re Dead, 1995) kooperiert. Darüber hinaus waren sie gemeinsam beim Pilotfilm und sechs Folgen des ABC-Dramas „October Road“ (2007-2008) sowie dem Fernsehfilm „Boston’s Finest“ (2010) tätig.

Gleichermaßen versiert in Sachen Komödie und Drama war Coates obendrein Szenenbildner bei Der Date Profi – Was du brauchst, ist die richtige Masche (School for Scoundrels, 2006) und dem Live-Action-Film Aquamarin – Die verflixte erste Liebe (Aquamarine, 2006), der an Australiens Goldküste spielt. Des Weiteren gestaltete er das Produktionsdesign zu Der Herr des Hauses (Man of the House, 2005) mit Tommy Lee Jones und das Regiedebüt von Denzel Washington, Antwone Fisher (2002), der vom AFI (American Film Institute) zu den Top-10-Filmen des Jahres 2002 gezählt wurde.

Coates entwarf das Produktionsdesign für eine Vielzahl von Filmen, darunter Wachgeküsst (Living Out Loud, 1998) mit Holly Hunter und Danny DeVito, Mord im Weißen Haus (Murder at 1600, 1997) mit Wesley Snipes, Kevin Spaceys Regiedebüt Albino Alligator (Albino Alligator, 1996), Bill Paxtons Dämonisch (Frailty, 2001), Anjelica Hustons Schutzlos – Schatten über Carolina (Bastard Out of Carolina, 1996), Echoes – Stimmen aus der Zwischenwelt (Stir of Echoes, 1999), Dich kriegen wir auch noch! (Disturbing Behavior, 1998), Mac Millionär – Zu clever für ’nen Blankoscheck (Blank Check, 1994), CB4 (CB4, 1993), Drei von ganzem Herzen (Three of Hearts, 1993) und Universal Soldier (1992).

Im Fernsehbereich war er bei „Jonny Zero“ und „John Doe“ sowie der Miniserie „Stephen King’s The Stand“ tätig, wofür Coates mit einer Emmy-Nominierung für die 220 Sets, die er entworfen hatte, bedacht wurde. Wenn er gerade nicht mit Film- und Fernsehaufträgen befasst ist, arbeitet er auch als Innenarchitekt. Seine Designs wurden schon in Publikationen wie „The New York Times“, der „Los Angeles Times“ und dem „Entertainment Design Magazine“ vorgestellt und gelobt.

Kevin Baillie

Visuelle Effekte

Kevin Baillie ist Mitbegründer und Visual Effects Supervisor von Atomic Fiction, die ihren Sitz in Emeryville, Kalifornien, hat. Zuletzt überwachte die Firma die Effekte des Blockbusters Transformers 3 (Transformers: Dark of the Moon, 2011).

Bevor er Atomic Fiction ins Leben rief, war Baillie VFX Supervisor bei Disneys Animationsfilm Milo und Mars (Mars Needs Moms, 2011) und auch maßgeblich an Eine Weihnachtsgeschichte (A Christmas Carol, 2009) mit Jim Carrey beteiligt. Davor war er im Bereich visuelle Effekte bei zahlreichen Live-Action-Spielfilmen beteiligt, darunter der Oscar-nominierte Kassenhit Pirates of the Caribbean – Am Ende der Welt (Pirates of the Caribbean 3: At World’s End, 2007), Nachts im Museum (Night at the Museum, 2006), Superman Returns (2006) und Harry Potter und der Feuerkelch (Harry Potter and the Goblet of Fire, 2005). Bei Blockbustern wie Hellboy (2004), 3 Engel für Charlie – Volle Power (Charlie’s Angels, 2003), Sin City (2005), The Day After Tomorrow (2004) oder Mission 3D – Game Over (Spy Kids 3-D, 2003) oblag ihm die Leitung der Visual Effects-Teams.

Baillie begann seine Filmkarriere mit 18 Jahren als previsualization artist bei Lucasfilm Ltd. in der JAK Films Abteilung. Er war am Design von mehr als 800 Aufnahmen bei Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung (Star Wars: Episode I, 1999) beteiligt und sequence supervisor bei den schwierigsten Sequenzen des Fox-Animationsfilms Titan A.E. (2000).

Jeremiah O’Driscoll

Schnitt

Der Cutter Jeremiah O’Driscoll hat mit Robert Zemeckis bereits bei acht von dessen Spielfilmen mitgearbeitet. Zusammen mit R. Orlando Duenas an Eine Weihnachtsgeschichte (A Christmas Carol, 2009), Die Legende von Beowulf (Beowulf, 2007) und Der Polarexpress (The Polar Express, 2004) sowie als Assistent von Arthur Schmid bei Der Tod steht ihr gut (Death Becomes Her, 1992), Forrest Gump (Forrest Gump, 1994), Contact (Contact, 1997), Schatten der Wahrheit (What Lies Beneath, 2000) und Cast Away – Verschollen (Cast Away, 2000). Zuletzt hat er die Independent-Komödie Goats (2012) mit David Duchovny und Vera Farmiga montiert. Obendrein war er unter anderem bei Miss Daisy und ihr Chauffeur (Driving Miss Daisy, 1989), Der letzte Mohikaner (The Last of the Mohicans, 1992), Die Addams Family in verrückter Tradition (Addams Family Values, 1993), Birdcage – Ein Paradies für schrille Vögel (The Birdcage, 1996) und Mit aller Macht (Primary Colors, 1998) beteiligt.

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