Walter F. Parkes / Laurie MacDonald
Produktion
Das Ehepaar Walter F. Parkes und Laurie MacDonald darf für sich in Anspruch nehmen, maßgeblich an der Entstehung von DreamWorks beteiligt gewesen zu sein – dem ersten neugegründeten Studio in 50 Jahren. Darüber hinaus zählen die beiden zu den produktivsten Produzenten unserer Tage.
Zu den Filmen, die Parkes & MacDonald produziert oder ausführend produziert haben, zählen Gladiator (2000), Amistad – Das Sklavenschiff (Amistad, 1997), Men in Black 1 & 2 (1997 bzw. 2002), Minority Report (2002), Die Maske des Zorro (The Mask of Zorro, 1998), Catch Me If You Can (2002), Lemony Snicket – Rätselhafte Ereignisse (Lemony Snicket’s A Series of Unfortunate Events, 2004), Terminal (The Terminal, 2004), Road to Perdition (2002), Dinner für Spinner (Dinner for Schmucks, 2010) und Ring (The Ring, 2002). 2007 riefen sie eine eigene Firma ins Leben und produzierten die Literaturverfilmung von Khaled Hosseinis Bestseller Drachenläufer (The Kite Runner, 2007) sowie die Adaption von Stephen Sondheims Musical-Thriller Sweeney Todd – Der teuflische Barbier aus der Fleet Street (Sweeney Todd: The Demon Barber of Fleet Street, 2007) mit Johnny Depp in der Titelrolle und Tim Burton als Regisseur. Ihre Filme haben weltweit zusammen mehr als sechs Milliarden Dollar eingespielt.
Als Studiochefs verantworteten Parkes und MacDonald die Entwicklung und Produktion von gänzlich unterschiedlichen Filmen, die sowohl an der Kasse reüssierten als auch von der Kritik bestens aufgenommen wurden. Ihnen gelang das Kunststück – und das hatte es in der Geschichte der Motion Picture Academy zuvor erst einmal gegeben – in drei aufeinander folgenden Jahren mit American Beauty (1999), Gladiator und A Beautiful Mind – Genie und Wahnsinn (2002) den Oscar in der Kategorie „Bester Film“ zu gewinnen. Die beiden letztgenannten Arbeiten entstanden in Zusammenarbeit mit Universal Pictures. Zu den weiteren Kritiker- und Box Office-Hits ihrer DreamWorks-Amtszeit zählen Cameron Crowes Almost Famous – Fast berühmt (Almost Famous, 2000), Robert Zemeckis’ Schatten der Wahrheit Adam McKays Der Anchorman – Die Legende von Ron Burgundy (Anchorman: The Legend of Ron Burgundy, 2004), Michael Manns Collateral (2004) und Steven Spielbergs Academy Award- und Golden Globe-Gewinner Der Soldat James Ryan (Saving Private Ryan, 1998), der in den USA der umsatzstärkste Film des Jahres war.
2009 schlossen sich Parkes und MacDonald mit der Abu Dhabi Media Company zusammen und gründeten Parkes+MacDonald Imagenation. Die Firma soll weitere Drehbuchprojekte des Duos, sei es nun für DreamWorks oder andere Studios, finanzieren und bei ausgewählten Filmen auch in Sachen Produktion Geldmittel beisteuern.
Parkes wurde dreimal für einen Oscar nominiert. Erstmals 1978 als Regisseur und Produzent der Dokumentation California Reich (1975), in der er neo-nazistische Umtriebe in Kalifornien aufdeckt. Die zweite Nominierung erhielt er (zusammen mit Lawrence Lasker, Yale ‘72) in der Sparte „Bestes Originaldrehbuch“ für War Games – Kriegsspiele (WarGames, 1983) und die dritte als Produzent von Zeit des Erwachens (Awakenings, 1990). Gemeinsam verfassten Parkes und Lasker das Drehbuch zu Sneakers – Die Lautlosen (Sneakers, 1992). Obendrein produzierten sie diesen Thriller mit Robert Redford und Sidney Poitier.
MacDonald begann ihre Karriere als Produzentin im Nachrichten- und Dokumentarfilmbereich bei KRON, einer NBC-Tochter in San Francisco. Später wechselte sie zu Columbia Pictures, wo sie Vizepräsidentin der Produktionsabteilung war. Weitere vier Jahre später gründete sie mit Walter Parkes eine Produktionsfirma. Bevor sie sich DreamWorks anschloss, überwachte MacDonald die Entwicklungs- und Produktionsabteilung bei Amblin Entertainment.
Dieses Jahr brachten Parkes und MacDonald Men In Black 3 (2012) mit Will Smith, Tommy Lee Jones und Josh Brolin in die Kinos. Der Film hat bis dato weltweit über 600 Million Dollar eingespielt.
Steve Starkey
Produktion
Als einer der Produzenten von Robert Zemeckis’ Forrest Gump (1994) mit Tom Hanks gewann Starkey den Oscar für den „Besten Film“. Der Film zählt zu den größten Kassenerfolgen aller Zeiten und gewann sechs Oscars (darunter für die Regie und den Hauptdarsteller) sowie den Golden Globe, die höchste Auszeichnung des National Board of Review, zwei People’s Choice Awards, den Golden Laurel Award der Producers Guild und eine Nominierung für den British Academy Award (BAFTA) in der Kategorie „Bester Film“.
Starkey produzierte Zemeckis’ Motion-Capture-Filme Eine Weihnachtsgeschichte (A Chirstmas Carol, 2009), Der Polarexpress (The Polar Express, 2004) und Die Legende von Beowulf (Beowulf, 2007) sowie Gil Kenans Monster House (Monster House, 2006).
1998 gründeten Starkey, Zemeckis und Jack Rapke gemeinsam die Film und TV-Produktionsfirma ImageMovers. Mit Zemeckis und Tom Hanks drehte Starkey das dramatische Epos Cast Away – Verschollen (Cast Away, 2000), und er produzierte den Psycho-Thriller Schatten der Wahrheit (What Lies Beneath, 2000) mit Harrison Ford und Michelle Pfeiffer, wieder inszeniert von Zemeckis. Er produzierte Jane Andersons The Prize Winner of Defiance, Ohio (2005) und Ridley Scotts Tricks (Matchstick Men, 2003) mit Nicolas Cage.
Seit 1986 arbeitet Starkey mit Zemeckis zusammen – damals als assoziierter Produzent bei dem innovativen Spielfilm Falsches Spiel mit Roger Rabbit (Who Framed Robert Rabbit, 1988). In derselben Funktion betreute er die Teile zwei und drei der Zurück in die Zukunft-Trilogie. Zemeckis’ schwarze Komödie Der Tod steht ihr gut (Death Becomes Her, 1992) hat er ebenfalls produziert. Es folgten Forrest Gump (1994) und Contact (1997). Als Co-Produzent verantwortete er Peter Bogdanovichs Farce Noises Off – Der nackte Wahnsinn (Noises Off, 1992) und produzierte die Showtime-Dokumentation The Pursuit of Happiness (2006) über Alkohol- und Drogensucht, die Robert Zemeckis als Regisseur und ausführender Produzent betreute.
Zu Beginn seiner Laufbahn in der Filmbranche arbeitete Starkey bei Lucasfilm – er assistierte dem Cutter bei Das Imperium schlägt zurück (The Empire Strikes Back, 1980) und Die Rückkehr der Jedi-Ritter (Return of the Jedi, 1983). Später schnitt er eigenverantwortlich Dokumentationen für Steven Spielbergs Firma Amblin Entertainment. Bei Spielbergs Fernsehserie „Amazing Stories“ (1985-1987) fungierte Starkey als assoziierter Produzent, bei der CBS-Serie „Johnny Bago“ (1993) übernahm er 1993 die Verantwortung als ausführender Produzent.
Jack Rapke
Produktion
Nach dem Studium an der Film School der New York University zog Rapke 1975 nach Los Angeles und kam zunächst in der Poststelle der Künstleragentur William Morris Agency unter. Vier Jahre später wechselte er zur CAA (Creative Artists Agency), wo er 17 Jahre lang erfolgreich wirkte.
Rapke betreute in seiner siebenjährigen Amtszeit als Co-Vorsitzender der Spielfilmabteilung von CAA nicht nur Autor, Regisseur und Produzent Robert Zemeckis, sondern auch so renommierte Filmemacher wie Jerry Bruckheimer, Ridley Scott, die Imagine-Entertainment-Partner Ron Howard und Brian Grazer, Marty Brest, Michael Mann, Joel Schumacher, Harold Ramis, Michael Bay, John Hughes, Ezra Sacks, Chris Columbus, Terry Gilliam, Bob Gale, Bo Goldman, Steve Kloves, Howard Franklin, Scott Frank und Robert Kamen.
Nach seinem Weggang von CAA gründete Rapke zusammen mit Steve Starkey und Robert Zemeckis 1998 die Firma ImageMovers, die sich auf die Produktion von Kinofilmen konzentriert. Die ersten Filme der Firma waren Cast Away – Verschollen (Cast Away, 2000) mit Tom Hanks und der Thriller Schatten der Wahrheit (What Lies Beneath, 2000) mit Harrison Ford und Michelle Pfeiffer, beide inszeniert von Zemeckis. Es folgten Ridley Scotts Tricks (Matchstick Men, 2003) mit Nicolas Cage, The Prize Winner of Defiance, Ohio (2005), mit Julianne Moore und Woody Harrelson, Noch einmal Ferien (Last Holiday, 2006) mit Queen Latifah und Shawn Levys Real Steel (2011).
Dann produzierte die Firma ¬– in wegweisendem Motion-Capture-Verfahren und in 3D – den innovativen Der Polarexpress (The Polar Express, 2004). Rapke und seine Partner setzen die revolutionäre Technik außerdem beim Oscar-nominierten Monster House (2006), Robert Zemeckis’ Die Legende von Beowulf (Beowulf, 2007) mit Anthony Hopkins, Angelina Jolie, Ray Winstone und Robin Wright Penn, sowie Eine Weihnachtsgeschichte (A Christmas Carol, 2009) ein. Letztgenannte Dickens-Adaption wurde auch von Zemeckis inszeniert, die Hauptrolle übernahm Jim Carrey.
Jack Rapke fungierte zudem als ausführender Produzent der Showtime-Serie „The Borgias – Sex. Macht. Mord. Amen“ („The Borgias“, 2011) mit Jeremy Irons, die im Frühjahr 2011 ausgestrahlt wurde.
John Gatins
Drehbuch
John Gatins wurde in New York als Sohn eines Polizisten geboren. Die Familie zog später in den Hudson Valley nahe Poughkeepsie, wo Gatins aufwuchs und das Vassar College besuchte. 1990 schloss er sein Studium als Drama Major ab.
Gatins übersiedelte dann nach Los Angeles, wo er das Drehbuch zu Summer Catch – Auf einen Schlag verliebt (Summer Catch, 2001) schrieb, das Michael Tollin in Szene setzte. Gatins’ zweites Skript Hard Ball (2001) wurde ebenfalls von Tollin umgesetzt, die Hauptrollen spielten Keanu Reeves und Diane Lane. Er war der kreative Kopf und ausführender Produzent des Warner Brothers-Pilotfilms The Learning Curve (2001) und Co-Autor der Basketball-Dramas Coach Carter (2005) mit Samuel L. Jackson. Sein Regiedebüt gab John Gatins nach eigenem Drehbuch mit Dreamer: Inspired by a True Story (2005). In den Hauptrollen waren Dakota Fanning und Kurt Russell zu sehen.
Zuletzt verfasste er das Drehbuch zu Shawn Levys Real Steel mit Hugh Jackman, Evangeline Lilly und Anthony Mackie, der im Sommer 2011 in den Kinos anlief. Als Schauspieler war Gatins in Kingpin – Zwei Trottel auf der Bowlingbahn (Kingpin, 1996) zu sehen.
Als ausführender Produzent betreute das Multitalent Brian Robbins’ Komödie Ready to Rumble (2000).
Don Burgess, ASC
Kamera
Don Burgess hat für Robert Zemeckis schon bei Der Polarexpress (The Polar Express, 2004), Cast Away – Verschollen (Cast Away, 2000), Schatten der Wahrheit (What Lies Beneath, 2000) und Contact (1997) das Licht gesetzt. Seine Kameraarbeit zu dessen Forrest Gump (Forrest Gump, 1994) brachte Burgess sowohl eine Oscar-Nominierung als auch Nominierungen der American Society of Cinematographers und der British Academy of Film and Television Arts (BAFTA) ein. Burgess und Zemeckis kooperierten auch an einer Folge der TV-Serie „Tales From the Crypt“ (1989-1996), für die Burgess den CableACE Award gewann.
Zuletzt war Burgess Chefkameramann bei James Bobins Familienkomödie Die Muppets (The Muppets, 2011) und Duncan Jones’ Science-Fiction-Hit Source Code (2011) mit Jake Gyllenhaal. Außerdem fotografierte er Scott Stewarts postapokalyptischen Thriller Priest (2011) sowie Albert und Allen Hughes’ postapokalyptisches Drama The Book of Eli (2010) mit Denzel Washington.
Zu Burgess umfangreichen Oeuvre als Kameramann gehören die Hit-Komödie Verwünscht (Enchanted, 2007), die Blockbuster Spiderman (2002) und Terminator 3 – Der Aufstand der Maschinen (Terminator 3: Rise of the Machines, 2003), der Abenteuerfilm Antarctica – Gefangen im Eis (Eight Below, 2006) sowie die Komödien Ein Schatz zum Verlieben (Fool’s Gold, 2008), Die Super-Ex (My Super Ex-Girlfriend, 2006), 30 über Nacht (13 Going on 30, 2004), Verrückte Weihnachten (Christmas with the Kranks, 2004) und Vergiss Paris (Forget Paris, 1995).
Nelson Coates
Szenenbild
Nelson Coates war jüngst fürs Produktionsdesign von My Mother’s Curse (2012) mit Seth Rogen und Barbra Streisand sowie Der Ruf der Wale (Big Miracle, 2012), dem ersten komplett in Alaska gedrehten Spielfilm, verantwortlich. Beim letztgenannten Film arbeitete er bereits zum zweiten Mal mit Anne Fletcher zusammen, für die er schon in der Hit-Komödie Selbst ist die Braut (The Proposal, 2009) das Szenenbild entworfen hatte. Der Film spielt in Sitka, Alaska, und New York City, wurde aber in Massachusetts gedreht.
Nelson war Szenenbildner bei Mit Dir an meiner Seite (The Last Song, 2010) in dem Miley Cyrus ihr Spielfilmdebüt gab, und auch bei deren Musikvideo „When I Look at You”. In Sofia, Bulgarien, baute er New York City nach für Mimi Leders Heist-Thriller The Code – Vertrau keinem Dieb (Thick as Thieves, 2009) mit Morgan Freeman und Antonio Banderas. In Chicago arbeitete er beim historischen Drama The Express (2008) – mit Dennis Quaid als Star – zum sechsten Mal bei einem Spielfilm mit Regisseur Gary Fleder zusammen. Zuvor hatten die beiden schon bei Das Urteil (Runaway Jury, 2003), Sag’ kein Wort (Don’t Say A Word, 2001), Denn zum Küssen sind sie da (Kiss the Girls, 1997), Impostor – Der Replikant (Impostor, 2001) und Fleders Debüt Das Leben nach dem Tod in Denver (Things To Do In Denver When You’re Dead, 1995) kooperiert. Darüber hinaus waren sie gemeinsam beim Pilotfilm und sechs Folgen des ABC-Dramas „October Road“ (2007-2008) sowie dem Fernsehfilm „Boston’s Finest“ (2010) tätig.
Gleichermaßen versiert in Sachen Komödie und Drama war Coates obendrein Szenenbildner bei Der Date Profi – Was du brauchst, ist die richtige Masche (School for Scoundrels, 2006) und dem Live-Action-Film Aquamarin – Die verflixte erste Liebe (Aquamarine, 2006), der an Australiens Goldküste spielt. Des Weiteren gestaltete er das Produktionsdesign zu Der Herr des Hauses (Man of the House, 2005) mit Tommy Lee Jones und das Regiedebüt von Denzel Washington, Antwone Fisher (2002), der vom AFI (American Film Institute) zu den Top-10-Filmen des Jahres 2002 gezählt wurde.
Coates entwarf das Produktionsdesign für eine Vielzahl von Filmen, darunter Wachgeküsst (Living Out Loud, 1998) mit Holly Hunter und Danny DeVito, Mord im Weißen Haus (Murder at 1600, 1997) mit Wesley Snipes, Kevin Spaceys Regiedebüt Albino Alligator (Albino Alligator, 1996), Bill Paxtons Dämonisch (Frailty, 2001), Anjelica Hustons Schutzlos – Schatten über Carolina (Bastard Out of Carolina, 1996), Echoes – Stimmen aus der Zwischenwelt (Stir of Echoes, 1999), Dich kriegen wir auch noch! (Disturbing Behavior, 1998), Mac Millionär – Zu clever für ’nen Blankoscheck (Blank Check, 1994), CB4 (CB4, 1993), Drei von ganzem Herzen (Three of Hearts, 1993) und Universal Soldier (1992).
Im Fernsehbereich war er bei „Jonny Zero“ und „John Doe“ sowie der Miniserie „Stephen King’s The Stand“ tätig, wofür Coates mit einer Emmy-Nominierung für die 220 Sets, die er entworfen hatte, bedacht wurde. Wenn er gerade nicht mit Film- und Fernsehaufträgen befasst ist, arbeitet er auch als Innenarchitekt. Seine Designs wurden schon in Publikationen wie „The New York Times“, der „Los Angeles Times“ und dem „Entertainment Design Magazine“ vorgestellt und gelobt.
Kevin Baillie
Visuelle Effekte
Kevin Baillie ist Mitbegründer und Visual Effects Supervisor von Atomic Fiction, die ihren Sitz in Emeryville, Kalifornien, hat. Zuletzt überwachte die Firma die Effekte des Blockbusters Transformers 3 (Transformers: Dark of the Moon, 2011).
Bevor er Atomic Fiction ins Leben rief, war Baillie VFX Supervisor bei Disneys Animationsfilm Milo und Mars (Mars Needs Moms, 2011) und auch maßgeblich an Eine Weihnachtsgeschichte (A Christmas Carol, 2009) mit Jim Carrey beteiligt. Davor war er im Bereich visuelle Effekte bei zahlreichen Live-Action-Spielfilmen beteiligt, darunter der Oscar-nominierte Kassenhit Pirates of the Caribbean – Am Ende der Welt (Pirates of the Caribbean 3: At World’s End, 2007), Nachts im Museum (Night at the Museum, 2006), Superman Returns (2006) und Harry Potter und der Feuerkelch (Harry Potter and the Goblet of Fire, 2005). Bei Blockbustern wie Hellboy (2004), 3 Engel für Charlie – Volle Power (Charlie’s Angels, 2003), Sin City (2005), The Day After Tomorrow (2004) oder Mission 3D – Game Over (Spy Kids 3-D, 2003) oblag ihm die Leitung der Visual Effects-Teams.
Baillie begann seine Filmkarriere mit 18 Jahren als previsualization artist bei Lucasfilm Ltd. in der JAK Films Abteilung. Er war am Design von mehr als 800 Aufnahmen bei Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung (Star Wars: Episode I, 1999) beteiligt und sequence supervisor bei den schwierigsten Sequenzen des Fox-Animationsfilms Titan A.E. (2000).
Jeremiah O’Driscoll
Schnitt
Der Cutter Jeremiah O’Driscoll hat mit Robert Zemeckis bereits bei acht von dessen Spielfilmen mitgearbeitet. Zusammen mit R. Orlando Duenas an Eine Weihnachtsgeschichte (A Christmas Carol, 2009), Die Legende von Beowulf (Beowulf, 2007) und Der Polarexpress (The Polar Express, 2004) sowie als Assistent von Arthur Schmid bei Der Tod steht ihr gut (Death Becomes Her, 1992), Forrest Gump (Forrest Gump, 1994), Contact (Contact, 1997), Schatten der Wahrheit (What Lies Beneath, 2000) und Cast Away – Verschollen (Cast Away, 2000). Zuletzt hat er die Independent-Komödie Goats (2012) mit David Duchovny und Vera Farmiga montiert. Obendrein war er unter anderem bei Miss Daisy und ihr Chauffeur (Driving Miss Daisy, 1989), Der letzte Mohikaner (The Last of the Mohicans, 1992), Die Addams Family in verrückter Tradition (Addams Family Values, 1993), Birdcage – Ein Paradies für schrille Vögel (The Birdcage, 1996) und Mit aller Macht (Primary Colors, 1998) beteiligt.